BITE THE DRAMATHON

… von der Kunst (Marathon) zu Laufen.

Monat: September 2018

THE DRAMATHON 2018 – Streckenbeschreibung

Das Läufer*Innen-Briefing des Veranstalters ist am 08. September 2018 per Mail eingetroffen! Es beinhaltet die Regeln des Trail-Marathons THE DRAMATHON und eine genauere Laufstreckenbeschreibung. Abgerundet wird das Briefing durch die Einladung zur After-Run-Party am 20.10.2018 in der Distillery Glenfiddich 🙂

ES KANN ALSO LOSGEHEN!

Aufgrund der vorliegenden Infos habe ich versucht die Strecke mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln (Internet, Google Maps, Topo Karten&Co…) genauer nachzuvollziehen und auf die eine oder andere Besonderheit genauer beschreibend einzugehen.

 

THEDRAMATHON 2018 (am 20.10.2018)                         version 1.3

Von der Distillery Glenfarclas zur Distillery Glenfiddich (Marathon 42,195km)

(Quelle(n): grober Streckenplan https://thedramathon.com, Google Maps 3D (soweit es technisch möglich war) und Topo Wanderkarten unter https://www.walkhighlands.co.uk/moray/ballindalloch-grantown.shtml)

Der Treffpunkt für die Marathon-Teilnehmer*Innen ist bei der Distillery Glenfiddich. Von dort werden alle Marathonis per Shuttle zum Start bei der Glenfarclas Distillery gebracht. Von dort geht es die 42,195 Kilometer zurück zur Distillery Glenfiddich.

Der Marathon startet direkt an der Distillery Glenfarclas, Road End.

Von dort geht es in südliche Richtung rechts auf einen asphaltierten autobreiten Wirtschaftsweg. Dem asphaltierten Weg ca. 1,5km neben Feldern und Wiesen entlang. Nach ca. 1km an einer kleinen Ruine links in einen teilweise befestigten, eher löchrig-holprigen, schmaleren Wirtschaftsweg abbiegen. Der Weg geht in einer Rechtsschleife um ein größeres Feld mit ca. 2km Länge.

Weiter südlich bei km 4-5 zuerst rechts halten, dann links in den gut ausgebauten asphaltierten Wirtschaftsweg abbiegen. Dieser Streckenabschmitt führt bis Ballindalloch.

Nach Ballindalloch über die Kreuzung (A95) und weiter geradeaus. Ein kleines Kassenhäuschen steht mitten auf der Straße (Eintritt für das Castle entfällt J, an diesem vorbei laufen. Nach knapp 1km rechts halten und der gut asphaltierten Straße weiter Richtung Ballindalloch Castle folgen (6km). Dieser Streckenabschnitt ist touristisch sehr gut erschlossen. Es handelt sich um einen ca. 2km Rundkurs um das Castle.

Vom Castle geht es 2km in südliche Richtung zur Bridge of Avon.  Rechts über die historische Brücke und nach ca. 1,5km durch eine kleine Unterführung, die unter der Schnellstraße hindurchgeht. This hole is awesome 😉

Dann weiter Richtung Süden. Soweit dieser Streckenabschnitt bei Google Maps einsehbar, ist auch diese Strecke komplett asphaltiert, bzw. gut ausgebaut. Der Asphalt ist des Öfteren etwas rissig, also Beine heben 😉
Bei km 8-9 gibts eine etwas stärkere Steigung, aber nix Dolles (Wild Alba Tours bei ca. km 7,5, Achtung, etwas steiniges Areal!)

Bei km  9 geht es rechts in eine “Stichstrasse” zum  Castle Golf Course. Am Ende dann ein U-Turn und ca. 500 Meter zurück. Am Ende des Weges nach rechts Richtung der Schnellstraße A95. Vorbei an der Ballindalloch Distillery.

Der nächste Streckenabschnitt lässt sich aus dem sehr groben Plan des Veranstalters nur schwer nachvollziehen: Die Schnellstraße muss wohl ca. 150 Meter seitlich belaufen, dann überquert werden?! In jedem Fall gibt es an dieser Stelle eine kurze Steigung von 1 Kilometer Länge bis eine Seitenstraße nach rechts in Richtung Cragganmore und in Richtung des Flusses Spey führt (Beschildert!).

Es folgt eine ca. 3 Kilomter lange Linksschleife immer auf, bzw. an der B9137 entlang. Diese Strecke führt an einer der ältesten Distillerien vorbei, der Cragganmore Distillery (vorzüglicher Single Malt!). Nach der Distillery wird es sehr schotterig. Nach wenigen hundert Metern auf dem Schotterweg erreicht man die Cragganmore Lodges und eine Bahnbrücke bis zum Fluss Spey. Ich gehe davon aus, dass es einen Laufweg neben, oder an der Brücke gibt 😉 Nach der Bahnbrücke über den Fluss Spey sind gut 13k geschafft.

Danach geht es geradaus Richtung B9102 und ca. 8 km linksseitig am Spey entlang. Es handelt sich um einen von drei der berühmtesten Weitwanderwege in Schottland – dem Speyside Way -, einen gut belaufbaren Feld- und Wanderweg bis Knockando. Bei Kilometer 18 erreicht man die Distillery Tamdhu (ebenfalls sehr guter Single Malt!). Neben einem Seitenarm des Spey geht es ca. 3 Kilometer nördlich auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg in Richtung Cardow und an der Distillery Cardhu vorbei. Die Straße folgen und wieder Richtung dem Fluss Spey erreicht man nach ca. 2 Kilometern den Knockando Estate – THE HEART OF THE SPEY – .  Wer genau schaut kann am Fluss Spey die Lachse springen sehen 🙂

Nach dem Estate (Wiesen und Wäldchen) ist der halbe Marathon gepackt 🙂

Auf ausgebauten Wirtschaftswegen geht es 2-3 Kilometer geradeaus und nach einem 1km Bogen/Knick gehts weiter auf dem Speyside Way, einem sehr populären geraden flachen Weitwanderweg direkt am Fluss entlang Richtung Speyside Brücke. Nach der Brücke quert der Speyside Way eine weitere kleinere Brücke. Der Speyside Way (einer der schönsten Wanderwege in der Speyside) endet nach ca. 9 Kilometern am Fiddich Park. Dort angekommen liegen 30 Kilometer Laufstrecke hinter uns.

Nach dem Fiddich Park geht es neben dem Fluss Fiddich entlang – ES SOLL HIER AUCH DIE QUERUNG EINER WIESE NOTWENDIG SEIN!

... und nun ratet mal ganz konzentriert wohin dieser ca. 12,195 Kilometer lange Wander- und Feldweg führt? ;) (Lösung: siehe oben)

Einen guten Lauf!

Ferdi, 30.09.2018

BILDER GIBT ES AUS COPYRIGHT-GRÜNDEN leider ERST NACH DEM MARATHON!

 

Zusätzliche Informationen

https:/thedramathon.com

Three official Long Distance Routes in Scotland

– Speyside Way
– Southern Upland Way
– Great Glen Way

http://www.speysideway.org/
Contact: Speyside Way Visitor Centre,
Old Station Building,
ABERLOUR,
Banffshire,
AB38 9QP
Telephone 01340 881266
Fax 01340 881266
E:mail: speyside.way@moray.gov.uk

Other long distance ways in GB: see “Long Distance Walkers Association and Epaths”.
extras for special Trailrunners: Cairngorm Mountains, oder gleich auf den Ben Nevis 😉

Trailschuhe NB MThiery3

Testbericht New Balance MTHIERY3

Nach zwei Läufen (18k und 14k) kann ich zwar eine allgemeine positive Bilanz ziehen, jedoch hat der Schuh für mein Vorhaben einen (Trail-)Laufschuh für den anstehenden Marathon zu finden, leider nicht funktioniert (siehe unten).

jedoch kurz gesagt:

  • gute Schnürung
  • angenehmes Tragegefühl
  • guter Grip auf Wald-, Feldwegen und Asphalt, sicheres Laufgefühl
  • gute Dämpfung, gerade für mittel bis schwerere Läufer*Innen
  • Füße bleiben trocken
  • Preis ok

Aber der Reihe nach.

Auf der Suche nach einem Trailschuh für den THEDRAMATHON am 20.10.2018 in Schottland, ließ ich mich in einem Lauf Fachgeschäft beraten. Nach der Anprobe von drei mir bekannteren Trailschuhen (Saucony Peregrine, Hoka Speedgoat 2 und Brooks Caldera 2) kam der Verkäufer mit dem New Balance MTHIERY3 an. Anprobiert, 30min durch den Laden, auf die Strasse und mitgenommen.

Der Einstieg in den Schuh erfolgt über eine Art “Stretch-Socke”. Einstiegshilfe erfolgt mit der gut greifbaren Lasche oberhalb der Ferse.

Gedacht ist dieser Stretch um den Knöchel einerseits zu schützen und das Eindringen von groben Schmutz, oder Steinchen in den Schuh zu verhindern.

Da ich ein eher schwererer Läufer bin, benötige ich gute Dämpfung. Sowohl im Fersenbereich, als auch in der Mittelsohle. Das erfüllt der MTHIERY3 vollkommen. Zudem wird die FreshFoam Mittelsohle verbaut, was zusätzliche Dämpfung auch für längere Distanzen und zudem trockene Füße gewährleisten soll. Auch das funktionierte mehr als 12-15km einwandfrei 😊

Für ordentlichen Gripp sorgen zig kleine quarderähnliche Stollen auf der Vibram-Sohle. Auf feuchtem, oder matschigem Untergrund konnte ich das noch nicht testen, aber auf Schotter, oder sog. “Horse Trails” im Wald, bieten die Schuhe ordentlich Halt. Ich hatte bei dem Lauf nie das Gefühl weg-, oder wenns mal sehr uneben wurde, wegzurutschen, oder seitlich “umzuknicken”. Der Schuh machte jede Unebenheit sehr gut mit. Schmerzen in den Fuss-, oder Kniegelenken waren weder während des Laufs noch danach festzustellen.

Die Schnürung erfolgt klassisch über Schnürsenkel. Hier würde ich mir eine Möglichkeit wünschen diese am/im Schuh verstauen zu können.

Die Toe-Box ist breiter, also top geeignet für mittlere bis breitere Füsse. Für mich sehr passend, aber das muss jeder ausprobieren.

Die Sprengung beträgt 8mm, was für solch einen bequemen Schuh durchaus in Ordnung ist. Ein “Speed-Trail-Schuh” ist der MTHIERY3 nicht!

Der Schuh hat ein Gewicht von gut 330g. Alles in Allem ist der MTHIERY3 für kraftvolles, aber auch  gemütliches Trail-Traben sehr gut geeignet.

Das Obermaterial (weichere gelackte Membran) ist im vorderen Bereich flexibel und besitzt Micro-Schlitze. Ich finde der Schuh ist gut belüftet. Wenns mal feucht wird, soll der Wassereintritt reduziert sein, etwas Regen soll dem Schuh und dem Fuß nichts ausmachen ..will see … Zum Mittelfuß hin wird der Schuh für meine Bedingungen etwas zu eng, bzw. zu stabil, aber anfangs ist das stabile Gefühl sehr angenehm.

Hier nochmal ein Blick auf die “Stollen”, welche auch auf Asphalt nicht zu spüren sind.

Es gibt den Schuh in den Farben Neon Gelb, Neon Grün, Grau und Schwarz.

UVP ist 139,95€, aber gesehen hab ich ihn auch für ca. 120€ im Online-Handel. Schaut selbst, ob er für eure Bedürfnisse passt.

… to be continued

Update: Da ich bei einem zweiten Lauf mit den MThiery3 nach ca. 15-18k immer stärkere Schmerzen am Außenrist rechts bekam (ist u.a. auch anatomisch bedingt), musste ich die Schuhe wechseln. Die restlichen 14k bin ich mit dem Saucony Triumph ISO 3 ohne Probleme zu Ende gelaufen. Dieses Problem liegt nicht an den Schuhen! Da die Mittelsohle tiefer in den Schuh eingearbeitet ist und der Sohlenrand etwas höher gezogen ist (zum Schutz) hat der permanente stabile bis feste Druck an der Außenseite des Mittelfußes eine Reizung meines Außenristes verursacht. Da ich mir nicht vorstellen konnte die Schuhe weiterhin über lange Distanzen und schon gar nicht zum Marathon in 3 Wochen tragen zu können, entschloss ich mich schweren Herzens die MThiery3 umzutauschen. Meine Wahl viel auf den Brooks Caldera 🙂  – und dieser Schuh ist ein echtes Highlight! 30k Lauf ohne irgendwelche Probleme! -> siehe Bericht Brooks Caldera

Halbmarathon “Halber Heiner” in Darmstadt

Lauf-Event „Halber Heiner“ am 02.09.2018 in Darmstadt (Südhessen)

Organisation

Siehe Veranstalter/Vereins-Homepage unter http://darmstadt-halbmarathon.de

  • Anmeldung: Online-Anmeldung über die Homepage und RaceResult. Anmeldungen waren bis ca. 20 Minuten vor dem Lauf in Startnähe noch möglich!
  • Startnummern: Rechtzeitige Ausgabe der Startnummern vor Ort. Keine Wartezeit. Sehr übersichtlich!
  • Start- und Ziel: Memoryfield in Darmstadt, Bezirk Heimstättensiedlung, Baseballfeld
  • Kommunikation und Betreuung: An jeder Abzweigung und im Start-/Zielbereich Betreuer*Innen. Gesamt gemeldete Teilnehmer*Innen: 244, davon 172 Läufer*Innen für die 21,1km, 67 für die 10km und 2 Staffeln.

Strecke/n

  • Länge: Halbmarathon 21,1 km (“Halber Heiner”), Staffellauf Halbmarathon und 10 km
  • Beschaffenheit: 30% grober Asphalt, 40% geschotterte Waldwege, 30% Waldboden mit stellenweise Wurzeln und lockerer Boden (kurze “Wald-Trails”). Eine kleine Erhebung nach ca. 5km von ca. 45 Höhenmetern.
  • Versorgung: Alle 3-5km Wasserausgabestellen. Gut betreute Streckenposten an den Abzweigungen. Im Ziel gibt es Wasser, Tee, alkoholfreies Bier.

Ergebnisse

  • Siegerehrung: Die Siegerehrung (die ersten 3 Plätze der Altersgruppen) wurde ca. 3 Stunden nach dem Start feierlich auf schön dekorierten Bühnen-Podesten durchgeführt.
  • Urkunden: Ergebnisse und die Urkunden standen noch am gleichen Tag online zur Verfügung. Einziges Manko, die Streckenlänge wurde nicht mit ausgedruckt (wird eventuell nachgeholt). Link zum Urkundenausdruck 2018:        Zu Ergebnissen “Halber Heiner”von RaceResult

RACE:DAY

Wer kennt das nicht? Kurze Zeit vor dem Start am sogenannten Race:Day ist die spannendste Zeit für viele Läufer*Innen.

Manchmal breitet sich gar eine Art “Lampenfieber”, wie vor einem Auftritt vor Publikum, aus. Verständlich, denn ein Wettlauf ohne Publikum kommt eher selten vor. Bei manchen ist die Aufregung mehr, bei Anderen weniger stark ausgeprägt. Während die einen erst anreisen, Ihre Kleidung und Ausrüstung checken, laufen sich andere bereits warm, wiederum andere entspannen sich, oder plauschen mit anderen Läufer*Innen. Ein letzter Gang zur Toilette gehört ebenfalls dazu.

Die letzten Stunden vor dem Start sind bei jedem Wettlauf eine ganz besondere Zeitspanne. Auch, weile viele Läufer*Innen Wochen, Monate, oder gar Jahre auf diesen einen Lauf hin trainiert haben.

Wer diese relativ kurze Zeit vor dem Lauf genießen kann und sich freut, dass es endlich los geht gehört zu den Glücklichen. Aber was tun, wenn dann doch mal der Magen, oder Darm verrückt spielt, oder man öfter als normal austreten muss (so bei mir!), der Durst mehr ist als sonst, die Atmung beschleunigt ist, oder man so gut wie nichts von der (manchmal schönen) Umgebung mitbekommt? Tunnelblick gefällig? 😀

Das hört sich alles andere als nach Vorfreude an. Aber auch das gibt es. Für einige ist diese Zeit vor dem Start sogar die schlimmste Phase vor einem Wettlauf… das muss aber nicht so sein!

Während Einige Läufer*innen sehr früh in die Nähe des Startbereichs gehen, kommen andere erst kurz vor dem Start hinzu. Einige begeben sich frühzeitig an ihren gewohnten Startbereich, andere stellen sich ganz hinten an. In den Stunden vor einem Wettlauf gibt es ganz unterschiedliche, teilweise skurile Verhaltensweisen. Die Erfahrung spielt gerade bei Wettlauf-Veranstaltungen eine sehr große Rolle. Aber was tun, wenn Dich dann doch die “Läufer-Panik” überkommt, oder Du Dich so unwohl fühlst, dass Du lieber gleich wieder umdrehen möchtest und Dich nach Deiner so geliebten Hausrunde sehnst?

Lampenfieber?

Meiner Erfahrung nach kannst Du diese Art “Lampenfieber” vor einem Rennen etwas lindern, wenn Du Deine bisher funktionierende Routine kennst und auch vor einem Rennen weitgehend einhälst. Nimm Dir also Zeit für Deine Vorbereitung, so merk-würdig diese auch anderen erscheinen mag. Sorge dafür, dass Du alle formalen Wettkampf-Vorbereitungen (Anmeldung, Startnummernausgabe, Ausrüstungs-Check, etc.) rechtzeitig, wenn möglich am Vortage, erledigt hast. Denn am Wettkampftag geht es nur um Dich! Meide möglichst störende Einflüsse, ungewohntes Essen, oder nervende Situationen, oder versuche Dich abzulenken und damit den Trubel um Dich herum auszublenden. Wer es jedoch mag sich in die Menge zu begeben und sich so ablenken kann, soll das tun. Eventuell hilft auch reden. Spreche andere Läufer*Innen an, eventuell kennst Du auch andere Teilnehmer*Innen? Wenn Du möchtest halte Dich bei den “Profis” auf. Da hört man oft so allerlei, auch über Wehwehchen … 😉

Etwas Mentales: Der sog. Tunnelblick ist eine Möglichkeit den Trubel um sich herum, zumindest für eine kurze Zeit, komplett auszublenden und ganz für sich zu sein. Such mit deinen Augen eine für Dich angenehme Stelle. Das kann ein Baum, ein Berg, ein Haus, ein Mensch, oder irgendein Gegenstand in der Nähe sein. Hauptsache Du fühlst Dich bei dem Anblick ruhig und gut. Lass deinen Blick in die Ferne schweifen, oder an allen anderen vorbei schauen. Viele bezeichnen das auch schon als Fokussieren 😉 Meist ohne direkten Blickkontakt mit anderen. Schau genau hin, wenn Dich etwas interessiert. Was siehst Du, eventuell gibt es beruhigende Farben und das Gesehene erinnert Dich an etwas Schönes? Frag Dich, ob Du die Aussicht von irgendwoher kennst…? Sind Geräusche in der Umgebung die Dir gut tun (Zum Beispiel Musik). Atme stets tief und ruhig ein und aus. Sobald Du merkst, dass Du ruhiger wirst ist alles ok. Es gibt nun nichts mehr zu tun. Du hast alles was Du konntest getan. Du bist gut vorbereitet. Du läufst und nichts und niemand kann Dich daran hindern.Wer möchte kann sich im Gedanken die Strecke, oder den Zieleinlauf ausführlich vorstellen.

Wenn es irgendwo zwickt oder zwackt schau sofort nach, richte alles noch einmal wenn es Dich beruhigt. Atme bei allen Aktivitäten stets tief ein und vollständig aus. Wenn Du Lust hast bewege Dich. Lockere Deine Muskeln, Deine Gelenke. Strecke Dich, wenn Dir danach ist. Trinke kleine Schlucke Wasser, wenn Dir das gut tut. Laufe Dich ein, wenn es Dir danach ist. Rede mit anderen, wenn Du das möchtest. Wenn Du verspürst, dass Du zur Toilette musst, dann tu das sofort, unmittelbar. Schiebe nichts hinaus. Dann gehe 10-15 Minuten vor dem Start ruhig und konzentriert zum Startbereich. Suche Dir einen Startplatz an dem Du Dich gut fühlst. Ganz hinten, oder mittendrin. Es spielt keine Rolle wo Du losläufst. Bedenke, wenn Du ganz nach vorne gehst wird es Dein schnellster Lauf! 🙂 Wenn Du ganz bei Dir bist, wirst Du den Start entspannt und mit großer Freude erleben. Dein Lauf wird wunderbar! 🙂

Empfehlungen von erfahrenen Sportler*Innen:

  • Vor langen Wettläufen bis ca. 2-3 Stunden vor dem Lauf eine leichte, aber kohlenhydrathaltige Mahlzeit (ein Butterbrötchen, Müsli, Smoothie, Nudel-Suppe, etc.) zu sich nehmen.
  • Bis 2 Stunden  vor dem Wettlauf noch ausreichend Flüssigkeit (Wasser, Tee) trinken, dann bei Bedarf nur kleine Schlucke Wasser bis max. 15 Minuten vor dem Start.
  • Sich bis ca. 20 Minuten vor dem Start insgesamt 15 – 20 Minuten langsam laufend aufwärmen.
  • Leichte Stretching Übungen in das Einlaufen einbauen.
  • Muskulatur lockern.
  • Ruhig und tief atmen.
  • Kurz Meditieren wer das mag, bzw. kann.
  • Lieblings-Musik hören.
  • Mit Laufpartner*In unterhalten.

Grundsätzlich sollte jede/r Läufer*In den RACE:DAY nicht überbewerten. Nach einigen offiziellen Wettläufen legen sich die meisten Unsicherheiten und die Aufregung vor dem Start lässt nach. Es stellt sich eine gewisse Routine ein. Wer natürlich Ambitionen verspürt auch mal auf dem Siegertreppchen stehen zu wollen, hat es meiner Einschätzung nach immer schwerer. Es geht um Leistung, die Wettkampf-Zeit, den direkten Vergleich, oder gar um den Streckenrekord. Aber das ist ein ganz anderes Thema …

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