Überblick meiner Laufschuhe seit März 2016

1. ASICS GT-2170 -März 2016

ASICS 21xx Serien-Laufschuhe sind nicht nur für den ambitionierten Einstieg ins Laufen gut geeignet. Eine Pronationsstütze war/sind bei ASICS standardmäßig verbaut (ich habe gelesen, dass ASICS teilweise auf diese besondere Stabilisierungstechnik verzichtet, aber unter Vorbehalt). Dieser Stabilisierungs-Steg quer in der Mitte der Laufsohle, soll den gesamten Fuß und damit auch das Fußgelenk/Knöchel stabilisieren, was eventuell besonders am Anfang seiner „Laufkarriere“ notwendig sein könnte. Bevor mit dem regelmäßigen Laufen (3 x wöchentlich und öfter) begonnen wird empfehle ich dennoch eine Laufanalyse. Diese wird heutzutage in fast jedem gut sortierten Lauf-Fachgeschäft vor Ort kostenfrei angeboten.

Die ASICS GT-2170 sind „einfache“, leichte, aber stabile Laufschuhe für mittelschwere, „Normalfüßer“ und (fast) unverwüstlich. Der Überpronation soll durch einen Stabilisierungs-Steg unter der mittleren Laufsohle entgegen gewirkt werden. Der verbaute GEL-Einsatz in der Ferse dämpft lange und gut. Je nach Gewicht des/der Läufer*In können mit diesem Schuh mehrere hundert Kilometer ohne Dämpfungsverlust gelaufen werden. Bei mir (damals 90+kg und Laufanfänger) haben diese Laufschuhe gut 400 Kilometer gehalten. Die Sohle hält in jedem Fall länger. Zur Gartenarbeit trage ich die Schuhe auch heute noch oft und gerne 🙂

2. ASICS GT 2000 4 – August 2016

Als ich mich für ein zweites Paar Laufschuhe entschieden habe (auch weil das Wechseln der Laufschuhe von anerkannten Laufexperten empfohlen wird) kam für mich wieder nur ASICS in Frage. Ich hatte mit dieser Marke auch in meinen vergangenen Lauf-Phasen nur gute Erfahrungen gemacht. Zudem wusste ich Anfang 2016 nicht viel über die mir später bekannt gewordenen zig anderen Laufschuhmarken, bzw. der “professionellere Laufschuhmarkt” war für mich damals sehr undurchsichtig und kompliziert. Begriffe wie z.B. Pronation, Supination, Mittelsohle, Everun, Fresh Foam, MoGo, Mesh, Toe-Box, Guidance Line, Trailschuhe, GTX, Dämpfungseigenschaften, Sprengung, SafeGuard, etc. waren für mich schwer verständlich. Ich wollte nur einen gut gedämpften Laufschuh. ASICS kannte ich..und gut ist. Erst im Laufe der Zeit befasste ich mich auch mit Lauf-Schuh-Themen, aber das ist eine andere Geschichte…

Schon als ich den GT 2000-4 im Sportmarkt meines Vertrauens anprobierte, war für mich damals klar, das ist der perfekteste Laufschuh ever 😉 Leicht bis soft, sehr gut gedämpft, im Handling easy und zudem eine tolle Farbe (dunkel, orange). Ich kann mich gut an meinen ersten Lauf mit den GT 2000-4 erinnern. Vom Gefühl wie „auf Wolken“ gebettet, schwebte ich über den Waldboden meiner Hausrunde.

Der ASICS GT 2000-4 ist ein im Fersenbereich gut gedämpfter Schuh und besonders für schwerere Läufer*Innen gut geeignet. Im Vorfuß hat der GT 2000-4 mehr Dämpfung als die 21er Serie, was ihn nochmal angenehmer macht. Jedoch fällt die Dämpfung im Mittelsohlen-Bereich eher moderat aus. Auf längeren Laufstrecken bis 15 Kilometern macht sich seine Dämpfung sehr angenehm bemerkbar. Ebenfalls empfand ich den GT 2000-4 als stabil und doch flexibel, wenn es mal über kleinere Wurzelstränge und Steinchen ging. Der Schuh gibt etwas nach. Umgeknickt bion ich mit diesem Schuh nie. Der Schuh ging auch bei Unebenheiten moderat mit. Allerdings hatte ich nach einigen Waldläufen bemerkt, dass der Schuh die Bewegungen auf einem eher groberen Laufuntergrund (starke Wurzeln, oder überstehende Steine) nicht so gut mitmacht. Auf Straßen, oder gut befestigten Wald- und Wirtschaftswegen ist dieser uneingeschränkt ein TOP Laufschuh. Mit dem Schuh bin ich sehr viel und gerne gelaufen, besonders die Straßenläufe bis 10/12 Kilometern waren mit diesem Schuh super und kein Problem. Dem Schuh sieht man auch heute mit gut 500 Kilometern auf der Sohle kaum etwas an. Die Sohle ist ähnlich wie bei dem GT 2170 kaum abgelaufen. Als ich vor wenigen Wochen dachte den probiere ich nochmal aus… wurde ich herb enttäuscht. Schon nach wenigen Kilometern hatte ich ein sehr unsicheres Laufgefühl, die Fußsohlen “brannte” und der rechte Knöchel schmerzte etwas. Nach 8km brach ich den Lauf ab. Fazit nach 500km: Die GT 2000-4 sind durch. Sie haben mich lange und gut begleitet. Nun habe ich zwei ausgespochen gute Asics-“Garten-Schuhe”, was auch nicht so schlecht ist 😉

3. Brooks Ghost 9 GTX – September 2016

Im September 2016 regnete es sehr oft und es wurde auch kälter. Ich liebäugelte schon länger mit einem wasserabweisenden und wärmenden Gore-Tex Schuh (und die Abkürzung GTX meint Gore-Tex!). Auch sollte ein neuer Laufschuh mehr Profil für meine Wald- Feld und Wiesenwege haben. Zugegeben der Asics Cumulus in der GTx Version wäre es fast geworden, aber ich interessierte mich nach gut 6 Monaten Lauferfahrung auch für andere Laufschuhmarken. Ein lokales Fachgeschäft bot mir an, den Brooks Ghost 9 auszuprobieren. Sollte dieser nicht funktionieren, könnte ich den Schuh zurückgeben. Ich hatte mich, anders als noch vor wenigen Monaten, intensiver mit Laufschuhen im Allgemeinen und GTX Schuhen im Besonderen befasst. Ich konnte im Internet viel Lesen und erinnere mich, dass der Brooks Ghost (ohne GTX) in den einschlägigen Laufschuh-Tests hervorragend bewertet wurde. Also probierte ich den Ghost 9 GTX aus. Nach einem heftigen 10k Lauf durch Regen- und Matsch im Wald konnte ich keine negative Eigenschaft bei diesem Schuh entdecken. Besonders hervorheben möchte ich, dass die Füße sehr warm bleiben. Ich behielt den Schuh und nannte ihn meinen „Winter-Laufschuh“. Und das ist er auch heute noch. Ein Winterlaufschuh. Meine Erfahrung ist jedoch, dass er für mich nur bis ca. 10/12 Kilometer und bei kaltem Wetter angenehm zu tragen ist. Lange Strecken funktionieren bei mir mit dem Ghost GTX nicht. Bei Eis bedingt, bei Schnee- und Schneeharsch gut einsetzbar, wegen dem guten Profil.

Bei wärmeren Temperaturen schwitzen die Füße zu sehr. Kürzere knackige Waldwege bei Wind und kälterem Wetter ist genau der richtige Einsatzzweck. Auch in der kalten Jahreszeit Anfang 2017 und Ende 2017 bin ich ab und an mit dem Ghost 9 GTX gelaufen. Nach wie vor ein toller Kurzstrecken-Schuh für die feuchtere und kältere Jahreszeit.

4. Hoka One One Speedgoat (2x) – August 2016 und April 17

Ich suchte einen mehr gedämpften Laufschuh der mir auch bei feuchtem Untergrund genügend halt gibt, gute Traileigenschaft besitzt straßentauglich ist und nicht zu schwer sein sollte. Der Laufbericht eines Sportjounalisten in einer populären Laufzeitschrift gab den entscheidenden Impuls. Als ich dann im Hoka Outlet Store den heruntergesetzten Preis sah, bestellte ich mir meine ersten Hokas. Die “Bergziege” unter den Laufschuhen, der Speedgoat kam nach wenigen Tagen und die Vorfreude war groß. Schon das Anziehen der Hokas war ein echtes Erlebnis (weiches Material, softer Einstieg) und die ersten Schritte in der Wohnung umso mehr. Ich kann mich gut an den ersten Lauf mit den Speedgoats erninnern. Mit einer solchen Leichtigkeit und dennoch guter Griffigkeit war ich bisher noch nicht im Gelände unterwegs. Die Dämpfung (vorne wie hinten) ein Traum!

Der Speedgoat hat eine Vibram Sohle mit mehreren ca. 0,5mm tiefen und 1cm langen Noppen-Stollen, die für ordentlichen Grip in fast jedem Gelände sorgen. Bei Nässe Matsch und auch Schnee sind die Schuhe unschlagbar. Lediglich auf vereister Fläche hat der Schuh keinen Halt.

Bei meinem ersten Lauf lockerte sich nach wenigen Kilometern die Schnürung. Also sicherheitshalber etwas fester binden, oder eine Doppelschleife. Der Schuh hat keine Lasche zum Verstauen der Schnürbänder, was aber nie ein Problem war.

Den Hoka Speedgoat bin ich sehr gerne und oft gelaufen. Nach ca. 350km war der Schuh zwar nicht ganz abgelaufen, aber die Außenseiten der Sohle waren komplett runter. Nach 400km war das Profil des Speedgoats komplett weg. Auch wurde der Schuh spürbar instabiler. Der Schuh war damit unbrauchbar. Im Outlet von Hoka ergatterte ich noch einen weiteren Speedgoat. Das Nachfolge-Modell der Speedgoat 2 hatte mich aufgrund verschiedener Berichte nicht angesprochen. Mit dem Nachkauf des Speedgoat hatte ich für weitere ca. 400-450km einen super Trail-Schuh.

  • gute bis sehr gute Dämpfung
  • breitere Toe-Box
  • Vibram Sohle mit guten Profil (Trail geeignet)
  • 4mm Sprengung
  • weicheres Material, verstärktes Material an der Schuhspitze

5. Hoka One One Stinson 3 – November 2016

Da ich von den Speedgoats sehr begeistert bin, bekam ich bei meiner Suche nach einer Alternative einen Stinson 3, ebenfalls mit mehr Profil, als Schnäppschen angeboten und kaufte den Schuh. Schon nach dem ersten Lauf schmerzte mein rechter Außenrist. Ich probierte den Schuh ein zweites Mal. Bis 5-8km kein Problem, nur für längere Läufe ab 10km die gleichen Symptome, mein rechter Außenrist schmerzte. Weitere längere Läufe mit dem Schuh waren somit ausgeschlossen. Dennoch ein super stabiler und sehr gut gedämpfter Laufschuh mit ordentlich Profil. Leider ist die Toe-Box eher etwas für schmalere Füße. Den Schuh laufe ich nur, wenn es mal ne 5-8k Strecke geht.

Es war zwar kein klassischer Fehlkauf, aber für meinen eigentlich beabsichtigten Zweck (gedämpfter Schuh für lange Läufe auf Straße, Wald- und Feldwege) kann ich den Schuh leider nicht benutzen.

Den Stinson 3 gibt es auch in einer ATR Ausführung und seit Herbst/Winter 2017/18 in der 4er Version (Stinson ATR 4), also reinen Trailschuh.

Ich suchte bereits ab Januar 2017 einen Laufschuh den ich für meinen geplanten Marathon am 06. Mai 2017 benötigte. Da ich diesen auch “einlaufen” wollte, begab ich mich rechtzeitig auf die Suche.

6. New Balance Fresh Foam v7 – Januar 2017

Der New Balance Fresh Foam v7 wurde mir in meinem Läuferladen des Vertrauens sehr empfohlen. Nach der Anprobe von mehrerern Straßenlaufschuhen mit guter Dämpfung, entschied ich mich für den New Balance.

 

7. Saucony Triumph ISO 3 (1. Marathon am 06. Mai 2017) – März 2017

Nur 3 Worte: grandios, umwerfend, phänomenal!

Ein leichter, gut gedämpfter Stabil-Schuh mit wunderbarer Passform. Leicht, aber belastbar und eine Sohle (Everun Material) zum Träumen 🙂 Asphalt, Straße, Feld- und gut ausgebaute Waldwege sind kein Problem. Aufgrund des Sohlen-Profils und der Mesh Obberfläche würde ich den Schuh nicht für Trails empfehlen. Die Schuhe haben mit heutigem Datum mehr als 500km auf der Sohle und sollten ausgetauscht werden. Aber keinen der gut 500 Kilometer mit diesem Schuh habe ich jemals bereut (einge andere der mittlerweile tausdenden Lauf-Kilometer aber schon …. 😉

Es gibt bereits das Nachfolge-Modell Saucony TRIUMPH ISO 4 – und wenn ich es schaffe, wird meine nächste Laufsaison 2019 genau mit diesem Schuh beginnen…. 🙂 … to be continued

8. Hoka One One Speedgoat – Januar 2018

siehe oben…

 

9. Vibram Five Fingers V-run – Mai 2018

Mal was anders ausprobieren… …Bericht folgt…

 

10. Hoka One One Clifton 5 – Juli 2018

Clifton 3 Nachfolger auf Empfehlung. Bericht folgt…

 

New Balance MTZhiery3 (Umtausch in Brooks Caldera!) – September 2018

 

12. Brooks Caldera – September 2018

Nur drei Worte: bequem, leicht, sensationell. Siehe Bericht…

13. Saucony Xodus ISO 3 – Oktober 2018

Erhalten am 07.09.2018. Siehe Bericht…

… TO BE CONTINUED